Triggerpunktbehandlung


Definition:

Unter alltäglichen Fehlbelastungen können sich gewisse Überleitungsstellen zwischen den Nerven und den Muskeln krankhaft verändern, so dass sich im Muskel winzige Faseranteile dauerhaft verkrampfen und verkürzen. 

Diese druckempfindlichen Zonen werden als Triggerpunkte bezeichnet. 

Es handelt sich um stark irritierte und leicht tastbare Regionen in einem Hartspannstrang der Skelettmuskulatur. Sie behindern die Blutversorgung und klemmen Schmerzfasern ein. Ihre mechanische Reizung führt oft zu einem triggerpunktspezifischem Übertragungsschmerz in entfernte Körperregionen ("referred pain"), kann aber auch vegetative Reaktionen auslösen.

 

therapeutische Wirkung: 

  • Lösen der lokalen Spannung
  • die Verbesserung der Durchblutung
  • die Senkung der Entzündungsreaktion


Schädigungen/Funktionsstörungen:

  • Bei akuter muskulärer Überlastung
  • Chronische Überlastung und Ermüdung des Muskels
  • Steifigkeit, eingeschränkte Beweglichkeit
  • Ausstrahlende Schmerzen
  • Schulter- und Nackenschmerzen
  • Rückenschmerzen, Kopfschmerz, Migräne
  • Knie- und Fußschmerz

 

Leistung:

  • manuelle Techniken wie ischämische Kompression und tiefe Friktionsmassage.
  • Kombiniert werden sollte diese Behandlung mit weiteren manualtherapeutischen Techniken, aber besonders mit physiotherapeutischen Interventionen die die Ursache der Triggerpunktauslöser behandeln allen voran Haltungs- und Bewegungsschulung
  • Ausgleich muskulärer Ungleichgewichte
  • Abbau von negativem Stress
  • Optimierung des Energiehaushaltes.


Therapieziel:

  • den Stoffwechsel im Muskel aktivieren
  • den Schmerz reduzieren

Quelle:https://qimoto.de/?seite=112&desc=Behandlungen-Triggerpunktbehandlung